Ausgabe: 2002/32, Attersee, St. Georgen, Gnadenbild
06.08.2002
- Josef Wallner
Vor 350 Jahren machte die Pfarre St. Georgen ihrer Nachbarkirche Attersee ein besonderes Geschenk: das heutige Gnadenbild von Attersee.
Das Bild gab der bereits bestehenden Wallfahrt einen neuen Impuls und machte Attersee zu einem Zentrum für Pilger. Dieses für St. Georgen und Attersee so verbindende Geschehen wird alle fünfzig Jahre in einer feierlichen Prozession nachvollzogen. Am 15. August 2002 wird um 19.30 Uhr das Gnadenbild nach St. Georgen übertragen (20.30 Uhr Feier in St. Georgen) und dort drei Wochen in der Kirche bleiben. Danach (7. September 2002, 18.30 Uhr) führt eine Prozession in die umgekehrte Richtung: Bischof Maximilian Aichern wird um 19.30 Uhr vor der Volksschule Attersee das Bild empfangen und anschließend einen Festgottesdienst feiern. Am 8. September gestaltet die Pfarre Attersee einen Gottesdienst für Wallfahrergruppen, die seit Jahren regelmäßig nach Attersee pilgern. Begleitet werden die kirchlichen Feiern von Ausstellungen, Vorträgen und Konzerten. Im Pfarrmuseum sind „Marienbilder und -statuen“ zu sehen, im Heimathaus „Türen und Andachtsbilder“. Prof. Helmut Pachler referiert über „Die Wallfahrt – ein wichtiger Ausdruck der Volksfrömmigkeit“ (30. August um 19.30 Uhr in der Pfarrkirche) und Bürgermeister HR Dr. Karl Oberndorfer über „Ausgrabung und Renovierung der Pfarrkirche“ (4. September um 19 Uhr in der Pfarrkirche). Das Jubiläum fällt auch mit dem Abschluss der Renovierung der Pfarrkirche Attersee zusammen – ein Juwel der Barockzeit. (Das weitere Programm im jeweils aktuellen Terminkalender der KIZ.)