Mit einer Grußbotschaft zur Gedenkveranstaltung in Wien für die Opfer der Atombombenabwürfe am 6. August in Hiroshima drückte Bischof Aichern seinen Unmut über jene blinde Gewalt aus, die Tragödien wie Hiroshima oder Nagasaki heraufbeschwor. „Es kann nur an Realitätsverweigerung und an Menschenverachtung liegen, dass auch heute noch Atomwaffen gebaut und als ‚Abschreckung‘ eingesetzt werden“, so der Bischof.Er appellierte an alle Christen, mit dem Frieden im Kleinen zu beginnen, um der Gewalt den Nährboden zu entziehen.