Ausgabe: 2002/33, Glockenguss, Niederthalheim, Polen, Rohr im Kremstal
13.08.2002
- Kirchenzeitung der Diözese Linz
Neuer Glockenguss nötig
Der Jubel über den scheinbar gelungenen Guss der Europa- und Friedensglocke für die Stiftskirche Waldhausen war verfrüht. Bei der Reinigung der Glocke machten die Experten eine unglückselige Entdeckung. Der geplante Klang der Glocke (c1 + 9 Sechzehntel Halbton) wurde zwar exakt getroffen, der Nachhall war jedoch erheblich kürzer als üblich. Der Grund dafür: Die Glocke weist einen Riss auf. „Das heiße Metall ist nach dem Guss im Hof des Stiftes Waldhausen durch die starke Luftfeuchtigkeit und den Wind zu schnell abgekühlt“, erklärt der Glockengießmeister Rudolf Perner: „Ein Glockenguss vor Ort bedeutet immer ein gewisses Risiko“. Die Glocke könnte zwar repariert werden, doch dies entspricht nicht den Qualitätsrichtlinien des Unternehmens. Das Fest der Segnung der Glocke im September 2002 ist damit abgesagt. Die Glocke wird im Herbst nochmals in den Hallen der Firma Perner gegossen und im Frühjahr 2003 feierlich auf den Kirchturm gezogen. Nach einem ersten Schrecken kann der Waldhausener Pfarrer Karl Wögerer dem Missgeschick auch etwas Positives abgewinnen: „Dann haben wir im Jahr 2003 nochmals einen Grund zum Feiern“.
Niederthalheim
Der von den KIZ-Leser/innen finanzierte Geländewagen wird am 15. August 2002 um 8.30 Uhr (Beginn des Gottesdienstes in der Pfarrkirche) an den tansanischen Bischof Dr. Pascal Kikoti übergeben.
Sportwoche
Die Familiensportwoche der Diözesansportgemeinschaft am Attersee führte 140 Personen aus den Diözesen Linz, Passau und Budweis zusammen.
Besuch aus Polen
Die Pfarre Peuerbach hat dieser Tage Gelegenheit, die schon lange gepflegte Partnerschaft mit der Danziger Pfarre „Peter und Paul“ weiter zu vertiefen. Pfarrer Prälat Cezary Annusewicz vertritt zur Zeit Pfarrer Padinger, der sich im Urlaub befindet.
Die Pfarrkirche von Rohr im Kremstal
erstrahlt in neuem Glanz. Von Ende Mai bis 26. Juni wurde der Innenraum der Kirche unter Beteiligung vieler freiwilliger Helfer aus der Pfarrgemeinde restauriert. Beson-ders ist die Lichtgestaltung der Kirche. Weiße Wände und unauffällige Leuchten lassen den Raum offen und lichtdurchflutet wirken. Die Kosten der Innenrenovierung betragen 38.000 Euro. Große Unterstützung kam vom Stift Kremsmünster.