Die Aufgaben für den Sozialkreis sind heute anders, aber nicht weniger
Ausgabe: 2002/36, Hilfe, Sozialkreis, Gmunden;
03.09.2002
„Wer braucht Hilfe? Wir helfen gerne!“ – diesem Motto ist der Sozialkreis der Pfarre Ort in Gmunden seit 30 Jahren treu.
Auslöser für die Gründung des Sozialkreises in der Pfarre Ort „Jesus der Auferstandene“ war die Situation von pflegenden Angehörigen. „Mich hat bewegt, dass Familien so oft dagestanden sind und sich gefragt haben: ‚Wie kann ich ein bissl weg?’ oder „An wen kann ich mich wenden, wenn die Eltern krank werden?’,“ erzählt Friederike Holzbauer. Sie leitet den Sozialkreis seit seinem Bestehen. Nach wie vor sind Ältere und Pflegebedürftige der Schwerpunkt der Arbeit, aber anders als zu Beginn. „Am Anfang haben wir wirklich alles tun müssen, angefangen beim Kochen und Putzen“, so Frau Holzbauer, „jetzt kommen dafür Leute, die von der Gemeinde bezahlt werden.“ Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter können sich mehr den Leuten selbst widmen. Das Gespräch ist vor allem bei Menschen in Heimen wichtig, die wenig Besuch erhalten. Friederike Holzbauer lobt das „sehr gute Team“, hofft aber auf ein paar jüngere Helfer/innnen durch den neuen Pfarrgemeinderat.