Ausgabe: 2002/38, Ried, Redemptoristinnen, Aichern, Kloster St. Anna, Kloster
17.09.2002
- Josef Wallner
Bischof Aichern feiert am 28. September 2002 um 19 Uhr im Kloster St. Anna (Ried/Ikr.) einen Festgottesdienst.
Die Schwestern laden alle zur Mitfeier ein, die sich mit ihnen verbunden wissen. Zur Zeit leben vierzehn Schwestern im Kloster. Der „Orden vom heiligsten Erlöser“ – die Redemptoristinnen – wurde 1731 in Italien von Schwester M. Celeste Crostarosas gegründet. Der heilige Alfons von Liguori leistete dabei entscheidende Hilfe. Im Jahr darauf unterstützte ihn Sr. M. Celeste bei der Gründung einer Männergemeinschaft, den Redemptoristen. (In Oberösterreich haben sie eine Niederlassung in Pucheim.) „Auch wenn wir Schwestern nach außen hin wenig in Erscheinung treten, sind wir doch mit den Menschen und ihren Anliegen zutiefst verbunden. Stellvertretend wollen wir durch ein Leben der Zurückgezogenheit und des Gebetes vor Gott eintreten in den vielen Nöten und Sorgen unserer Welt“, erklärt Oberin Sr. M. Jacinta Spindler das Profil der Gemeinschaft und den Sinn der strengen Klausur. Die Schwes-tern lassen aber an ihrem geistlichen Leben Anteil nehmen: Im Kloster trifft sich eine Gebetsgruppe und eine Gruppe der Legion Mariens, die Teilnahme an Chorgebet und Anbetung ist jederzeit möglich und Frauen können sich auch in St. Anna zu Tagen der Stille zurückziehen.
Ihren Lebensunterhalt bestreiten die Schwestern aus den Einnahmen der Hostienbäckerei und aus den Erträgen von Verpachtungen.