Durch den schlechten Gesundheitszustand von Papst Johannes Paul II. kommen die Spekulationen um seine Nachfolge nicht zur Ruhe. Seitenweise werden in den Medien die Erwartungen an den „Neuen“ formuliert und das Aufgabenheft, das auf einen künftigen Papst wartet, ist bereits bis auf die letzte Seite voll geschreiben.
Der langen Liste von Anforderungen fügt nun die Tierrechtsorganisation Peta ein weiteres Kriterium für einen Papstkandidaten hinzu: Das neue Oberhaupt der katholischen Kirche müsse ein Tierfreund sein. In einem Brief an alle Kardinäle bittet Peta die Würdenträger, nur einen solchen Kandidaten zu wählen, der „auf der freundlichen Gesinnung seiner Heiligkeit Papst Johannes Paul II. gegenüber Tieren aufbauen wird“. Die Tierschützer erinnern an eine Ansprache des Papstes aus dem Jahr 1990. Tiere seien eine Frucht des kreativen Schaffens des Heiligen Geistes und verdienen Respekt, hat Papst Johannes Paul II. damals verkündet. Ab sofort gilt für die Kardinäle: Wer seine Chancen für eine künftige Papstwahl erhöhen will, kaufe sich einen Hund und führe ihn täglich am Petersplatz äußerln.