„Sogleich ließen sie ihre Netze liegen und folgten ihm!“ (Mk 1, 18). Das ist das Ergebnis eines kurzen Gespräches zwischen Jesus und den ersten Fischern, die er von der Arbeit weg gewann. Andreas war einer dieser Männer. Sein Name bedeutet „der Mutige“. Eine große Sehnsucht nach dem Messias, ein starkes Vertrauen in Gottes Weg mit seinen Menschen und ein in vielen Ausfahrten auf das galiläische Meer bewährter Mut müssen wohl in diesem Mann gelebt haben. „DeMütig“ spricht er Jesus mit „Rabbuni“ an und fragt nach dessen Bleibe.Jeder Bahnübergang mit seinem Andreaskreuz kann uns erinnern an diesen Mann, der noch im Sterben, mit seinen Füßen auf der Erde gegründet, seine Arme zum Himmel öffnet. Zeitlebens mit seiner Heimat verbunden, lebt er zeugnishaft Gottes heilende Verbundenheit mit den Menschen.
Mag. Andreas Paul, Linz, mit Sohn Rouven bei einem Segeltörn. Da konnte er fühlen, was Andreas am See Genesareth erlebt haben wird.