Am 10. Dezember 1948 hat die UNO die Menschenrechts-Deklaration beschlossen. Seither wird dieser Tag als Tag der Menschenrechte begangen. Weltweit sind diese Rechte in Gefahr. Amnesty international (ai) und viele andere Menschenrechtsorganisationen zeigen dies immer wieder auf. Eine dieser anderen Organisationen – CSI (Christliche Solidarität International) – will eine solidarische Öffentlichkeit für verfolgte Christen herstellen.
Mehr Christen als je zuvor, werden in unserer Zeit ihres Glaubens wegen verfolgt, gefoltert, getötet. Gegen diese Verfolgung und Bedrohung in vielen Ländern wurde im April 1977 die ökumenische Organisation CSI gegründet. Sie setzt sich für Religionsfreiheit ein und knüpft unter Christen ein Netzwerk der Solidarität. Es arbeitet ähnlich wie ai, setzt aber darüber hinaus auf die Kraft des Gebetes. „Gott wirkt nur durch Beter“, wird John Wesley, der Gründer der Methodisten-Kirche, zitiert.
In etlichen Ländern leiden Christen unter Repressalien. In einigen islamisch-fundamentalistischen Ländern ist es verboten, als Christ zu leben. Christen, die ihre Religion ausüben, sind mit der Todesstrafe bedroht. Anderswo kommen Christen, die sich für Verfolgte einsetzen, selbst in Bedrängnis. Für ihre Freiheit und Würde engagiert sich das internationale Netzwerk christlicher Solidarität. Etwa indem es im Sudan versklavte Menschen freikaufte, indem es bei über die bedrohliche Lage von Christen anderswo informiert. Indem es Unterschriftenkampagnen zur Freilassung von Gefangenen durchführt. Oder indem es mit der „Kerze der Hoffnung“ in den Kirchen, bei Gottesdiensten gefangene Christen in die Mitte der Gottesdienstgemeinde holt.
Wie heißt der katholische Bischof der Stellvertreter im Vorstand von CSI Österreich ist?
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