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Gott im Innersten tragen

Ein gläubiges Leben schenkt Sinn und macht frei für die Liebe
Ausgabe: 2002/51, Nimmervoll, Gott, Liebe, Glaube, Tod, Sinn, Eckhart
17.12.2002
- Kirchenzeitung der Diözese Linz
Der Glaube hilft, gelassen zu sterben: Das ist die beste Ermutigung für das Diesseits und gibt uns Halt in Gott, den wir in uns tragen. Ein bedenkenswertes Sinnangebot.

„Was hat das alles für einen Sinn?“, die uralte Frage der Menschheit, die von allen Religionen behandelt wird. Diese Frage ist so virulent, weil es den Tod gibt. Wir alle werden schon mit diesem Todesurteil geboren. Vielleicht sollten wir uns erinnern, dass der große Lebenswissensschatz aller Religionen ist: Der Tod ist nicht das Letzte.

Als Christen können wir gelassen sterben, weil der Himmel für uns offen ist. Die Mystiker sind konsequent genug, sich nicht vor dem Tod zu fürchten. Teresa von Avila etwa hat sich so sehr nach dem anderen Leben gesehnt, dass sie es so schnell wie möglich erreichen wollte, obwohl sie dieses gegenwärtige Leben sehr liebte. „Ich lebe, ohne dass Leben in mir ist. Und eine solche Freude wartet auf mich, dass ich sterbe, weil ich nicht sterbe.“ Wir können gelassen sterben, weil wir in die Arme Gottes hineinsterben, ohne Angst und Schrecken. Unsere Sinnfrage beantwortet letztlich ein Gott, der uns lehrt, gelassen zu sterben. Wer gelassen sterben kann, kann aber auch gelassen leben.

Der „Gott in mir“


Der Mystiker Meister Eckhart beschreibt Gott auf treffliche Weise: „Wir nennen das Gott, was in der tiefsten Tiefe von uns selbst ist ...“ Die Menschen reagieren allergisch gegenüber dem äußerlichen, trockenen Gott der Dogmen und Kirchen. Sie sind aber durchaus bereit, auf die Stimme jenes Gottes zu hören, den wir alle in uns tragen; der ganz tief in uns drinnen ist, der es nicht nötig hat, von außerhalb, gleichsam von den Sternen zu kommen. Darum gilt die neue alte Botschaft vom Gott in mir mit seiner Forderung, dem eigenen Gewissen treu zu bleiben.

In diesem Sinn gilt das Augustinuswort: „Liebe, und dann tu, was du willst.“ Das heißt: Sei deinem Gewissen treu! Das Einzige, was es von dir verlangt, ist, dass du die anderen liebst wie dich selbst, dass du deinen Nächsten achtest als ebensolches Ebenbild Gottes und allem Geschaffenen mit Ehrfurcht begegnest.

Die eine große Liebe


Das hat absoluten Vorrang vor allen äußerlichen Regeln und Gesetzen der Kirchen. Augustinus illustrierte das mit folgendem Beispiel: „Wenn ich ein Haus betrete und sehe, dass ein Mann und eine Frau sich wirklich lieben, dann verspüre ich keinerlei Bedürfnis, sie zu fragen, ob sie auch verheiratet sind, weil das Sakrament der Liebe selbst sie verbindet; wenn ich hingegen sehe, dass die beiden sich hassen, dann mögen dieser Mann und diese Frau noch so viele Sakramente empfangen haben, wirklich verheiratet sind sie deshalb noch lange nicht.“

Der Mystiker und Dichter Johannes vom Kreuz, ein enger Freund der Teresa von Avila – beide erfassten intuitiv, dass der wahre Gott im Inneren des Menschen zu finden ist, dass die menschliche Liebe, wenn sie rein und hell ist, etwas Göttliches ist, dass der Mensch eine Berufung zur Göttlichkeit hat und ihm die sinnliche Liebe allein nicht genügt. Aber es kann keine wirklich erlebte Gotteserfahrung geben, die ihre Bilder und ihr Fundament nicht in den Sinnen, in unserem Leib hätte und nicht durch unsere reinsten Empfindungen vermittelt wäre. Deshalb besingen die Mystiker Gott mit den Versen aller Verliebten der Geschichte.

Der Gott der Bibel hat die Sprache der körperlichen Liebe gewählt, um damit zu sagen, dass die Erfahrung der göttlichen Liebe möglich ist, da der Mensch keine anderen Arten von Liebe und keine andere Worte kennt, um diese einzigartige Erfahrung absoluten Glücks zum Ausdruck zu bringen.

Wir werden zu Weihnachten verkünden: „Das Wort ist Fleisch geworden.“ Er ist Mensch geworden mit allen Konsequenzen. Und deshalb müsste das Sicherste, was jede Religion aussagen kann, das sein: Gott ist das, was der Mensch an Göttlichem – an Liebe – in sich trägt.

P. Dr. Dominik Nimmervoll


P. Dr.Dominik Nimmervoll OCistist Pfarrer in Linz-St. Leopold, Regionaldechant von Linz und Lehrbeauftragter an der Katholisch-Theologischen Privatuniversität Linz. Die Kirchenzeitung dokumentiert seine drei Glaubensabende zum Thema „In Zeiten des Umbruchs Halt finden“ (3. Teil, Ende der Serie).


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