Rund um das Weihnachtsfest werden die Weihrauchfässer wieder hervorgeholt, die in vielen Pfarren das Jahr hindurch nicht gerade häufig gebraucht werden. Seit einigen Jahren ist aber eine Renaissance des Weihrauchs zu bemerken – noch nicht unbedingt in den Kirchen, aber im Umkreis der alternativen Medizin. Dort geht es um die Heilkräfte des Harzes vom Boswellia Strauches. Ob schnuppern, in Kapselform oder als Einreibung – die Inhaltstoffe des Weihrauchs sollen bei rheumatischen Erkrankungen und bei entzündlichen Darmerkrankungen helfen. Und gegen vieles anders mehr.
Inzwischen beschäftigen sich auch klinische Studien mit der Wirkung von Weihrauch. Diese bescheinigen ihm gewisse Heilwirkung, für wissenschaftlich exakte Aussagen muss aber noch weiter geforscht werden. Wenn von Weihrauch die Rede ist meint man das Harz des Weihrauchstrauchs, nicht die ganze Pflanze. Das Harz ist noch immer ein kostbarer Rohstoff, denn die Sträucher finden nur in einem relaitv kleinen Teil der Welt einen Lebensraum und sind entsprechend selten. Sie brauchen nicht nur einen trockenen Boden, sondern diese müssen auch bestimmte Mineralien enthalten.
Weihrauchsträucher gedeihen in Somalia, Jemen, Oman, Indien und Türkei. Unter den aufgezählten Staaten befindet sich ein Land, in dem der Weihrauchstrauch nicht wächst. Nennen Sie das Land.
Schicken Sie die Lösung bis 13. Jänner 2003 an office@kirchenzeitung.at ein. Wir verlosen drei Bücher.