Für David haben sich die Ereignisse überstürzt – eben noch dieser Autounfall und schon schwebt er gen Himmel. Als sich auch noch herausstellt, dass im Auftragsbuch des Busfahrers, der ihn und seine Klasse in den Himmel bringen soll, sein Name falsch geschrieben ist, steht für David fest: Mit mir nicht! Er will sich bei Gott beschweren, denn er will noch nicht tot sein. Als sich herausstellt, dass er im Himmel Gott nur dann schnell zu Gesicht bekommt, wenn er sich mit ihm in einen Wettkampf begibt, fordert er Gott zu einem Streitgespräch heraus. Zusammen mit Marie, von der er anfangs nicht viel hält, bereitet er sich auf das Streitgespräch mit Gott vor. Sein „Gegner“ schickt ihm seine Tagebücher (die biblischen Schriften) zur Vorbereitung auf die Diskussion, aber David hat dafür zunächst wenig Verwendung. Dafür lernt er seine erzwungene Teamspielerin Marie besser kennen. Ob es ihnen geling, ihre Rückkehr auf die Erde „herauszudebattieren“?
Auch wenn Mary E. Pearsons Beschreibungen des Jenseits etwas schräg und zum Teil sehr irdisch er-scheinen, so ist Davids Argumentsuche für jeden nachvollziehbar – ebenso wie die Grundaussage: Gott ist unser Freund.
Mary E. Pearson: Unterbrich mich nicht, Gott. Ravensburger, 2002. ISBN 3-473-58177-1, Preis: Euro 4,95.