Oberösterreichische Pfadfinder/innen auf Abenteuer in Thailand.
„Es war schön!“ – Birgit Röthler muss nicht nachdenken, wie sie die Eindrücke von fast drei Wochen mit den Pfadfinderinnen und Pfadfindern in Thailand zusammenfasst
Mehr als 25.000 Jugendliche aus 134 Ländern der Welt trafen einander beim Jamboree der Pfadfinder vom 28. Dezember 2002 bis 8. Jänner 2003 in Thailand. Unter ihnen waren sechzehn Mädchen und Burschen aus Puchenau, Steyr und Leonding. Alle feierten gemeinsam in einem großen Sprachengewirr Silvester. Sie durchstreiften gleich zum Jamboree-Start mit Karte und Kompass den Dschungel. „Abenteuer pur“, kommentiert Birgit Röthler von der Landesleitung der oö. Pfadfinderinnen und Pfadfinder, eine der erwachsenen Begleiter/innen.
Direkt am Meer
Direkt am Meer lag der Zeltplatz. Ein Jamboree (Zusammenkunft) findet nur alle vier Jahre statt und ist der Höhepunkt der Pfadfinderei. Seit jeher setzen die Scouts auf Internationalität, auf den Brückenschlag unter den Jugendlichen unterschiedlichster Länder. Nach Jamboree-Schluss blieben die 51 Jugendlichen aus Österreich noch acht Tage im Gastland und fügten den tollen Erfahrungen des Jamborees weitere Erlebnisse hinzu. Etwa den schönen Empfang in der österreichischen Botschaft, die sich im Übrigen sehr gut um die österreichischen Jamboree-Teilnehmer/innen kümmerte. Perfekte Organisation und tolle Begegnungen prägten das Jamboree. Das trifft auch auf den Tag der offenen Tür zu (eigentlich müsste man sagen „Tag der offenen Kochtöpfe“), an dem alle Nationen mit Kostproben ihrer Küche zum großen Platz kamen. In einer Schule halfen die oberösterreichischen Pfadfinder/innen mit, einen Volleyplatz zu errichten, Bäume zu pflanzen und für die Selbstversorgung der Schüler/innen ein Gemüsebeet anzulegen. Die Begegnung mit der einheimischen Bevölkerung zählte zu den schönsten und bleibenden Eindrücken, obwohl man sich kaum miteinander sprachlich verständigen konnte. Aber, so erlebten es die Mädchen und Burschen: Zur Verständigung kommt es nicht auf die Sprache an.