Auf der ORF-Internetseite war diese Woche eine Meldung zu lesen, die es wert ist, wiederholt zu werden. Nicht, weil sie so besonders wäre, sondern wegen der Tatsache, was hier zur Nachricht wurde.
Viele junge Frauen Italiens können nicht mehr kochen, stand zu lesen. Für Spaghetti- und Scampi-Freunde, Ossobucco- und Gnocchi-Feinschmecker ist dies ein Stich ins Herz, insbesondere wenn sie italienische Männer sind!
Mit dem Wissen um den schlechten Zustand der häuslichen Küche im Stiefel Europas, wundert einem nicht mehr, was unlängst in der Kirchenzeitung stand: 30 Prozent aller italienischen Scheidungen haben ihre Ursache in der „Qualität“ des Essens.
Man(n) kann (siehe oben) über die Meldung von der verlorenen Kochkunst spötteln. Man(n) könnte sich aber auch Gedanken machen, was eine Nachricht wert ist: Dass Frauen nicht mehr durch die Bank gut kochen, ist also eine Nachricht. Dass viele Männer nicht imstande sind, sich selbst kochend zu versorgen, war noch nie eine Nachricht!
Dieses Manko soll nun hier mit einer sensationellen Nachricht beendet werden: Männer kochen kaum!