Der Valentinstag ist der Tag der Liebenden. In Esperanto, der weltweiten Kunstsprache, heißt „ich liebe dich“ – „mi amas vin“. Vermutlich wird dieser Satz kaum zu hören sein, denn wer flüchtet in eine Kunstsprache, wenn es um Gefühle geht. „Ich liebe dich!“ – Braucht es, das zu sagen, einen besonderen Tag und Blumen? Aus Frankreich und den englischsprachigen Ländern kommt die Art, den Valentinstag so zu feiern, wie wir das heute auch bei uns kennen. Man schenkt Menschen, denen man verbunden ist, Blumen, was Süßes oder sonst eine Aufmerksamkeit. Das Brauchtum geht auf eine christliche Legende zurück, wonach Bischof Valentin von Terni, Mittelitalien, junge Paare mit bunten Blumensträußen beschenkt habe. Er soll auch – die Ehepolitik mancher Familien unterlaufend – heimlich Liebespaare getraut haben. Der Todestag des Märtyrers Valentin fiel zudem mit „Lupercalia“, einem heidnisch-römischen Fest zusammen, bei dem Liebespaare mitunter durch Los zusammenkamen. So weit Legenden und Geschichte.Längst hat der Kommerz den Valentinstag für sich entdeckt. Weltweit wird er gefeiert, allerdings nicht überall gleich. In Japan zum Beispiel läuft die Sache ein wenig verkehrt, dort – aber nein, das verraten wir nicht, das sollten ja Sie erraten.
Wie feiert man in Japan Valentinstag? – a) Weibliche Angestellte schenken dem Chef Schokolade; b) die Ehefrauen schenken ihren Männern Papierblumen; c) Männer schenken Frauen Disteln?
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Beim Rätsel Nr. 5 (Lenzmonat) haben gewonnen: Josef Mayerhofer, Bad Zell; Josef Kolmhofer, Hartkirchen; Maria Paminger, Pennewang.