„Ihr sollt nicht umsonst gestorben, sollt nicht vergessen sein“, meinte Thomas Mann im deutschen Rundfunk der BBC im Mai 1943 zum Tod der Widerstandskämpfer der „Weißen Rose“. Hans und Sophie Scholl sowie Christoph Propst waren die ersten Hingerichteten der vorwiegend aus Studenten bestehenden Gruppe, die in Flugblättern das nationalsozialistische Unrechtssystem und seine Verbechen anklagten. Am 22. Februar jährt sich ihr Tod zum 60. Mal. Oft wieder aufgelegt, ist die Geschichte der Weißen Rose von Inge Scholl, der Schwester von Hans und Sophie noch immer eine packende Lektüre, die zum Nachdenken über Zivilcourage und Mut anregt. Augenzeugenberichte und historische Dokumente runden den Band gut ab.
Inge Scholl: Die Weiße Rose. Fischer, Frankfurt/M. ISBN 3-596-11802-6, Euro 8,20.
Vom 21. bis 23. März 2003 veranstaltet die Europäische Jugendallianz in München unter dem Titel „Unsere Tat wird Wellen schlagen“ einen Jugendkongress in memoriam Hans und Sophie Scholl. Eingeladen sind alle von 14 bis 30. Infos: www.wya.net, Tel. 0049 89/714 73 78.