Begonnen hat er schon am 11. November, bald erreicht der Fasching nun seinen Höhepunkt. Die größten Feiern finden dabei am Rosenmontag und Faschingsdienstag statt. Ausgelassen, närrisch und oft in feuchtfröhlicher Stimmung schlüpfen viele Menschen durch Verkleidungen in andere Rollen und setzen die Regeln des Alltags zumindest für kurze Zeit außer Kraft. Als lebendes Obst, wandelnder Lottoschein oder eher klassisch als Cowboy bzw. Cowgirl kostümiert, der Fantasie sind bei den Verkleidungen keine Grenzen gesetzt.Neben den Kostümen gibt es viele andere Faschingsbrauchtümer, die sich seit dem Mittelalter im Laufe der Jahrhunderte entwickelt haben. In Deutschland zum Beispiel, schneiden die Frauen den Männern am närrischen Donnerstag ihre Krawatten ab. An diesem Tag haben auf jeden Fall sie das Kommando.
Das Faschingsbrauchtum, das in Teilen Tirols und Vorarlbergs (z. B. im Montafon) gefeiert wird, unterscheidet sich davon doch sehr deutlich. Holzstöße werden dort entzündet und brennende Holzscheiben mit Stangen talwärts geschleudert. Klingt irgendwie bekannt, bloß an welchem Tag findet das so genannte Scheibenschlagen statt? a) am Faschingssonntag; b) am ersten Fastensonntag; c) am Rosenmontag.
Schicken Sie die Lösung bis 7. März 2003 an die Kirchenzeitung, Kapuzinerstraße 84, 4020 Linz, ein. Wir verlosen drei Bücher.