„Von allen Schatzgräberexpeditionen, die die Menschheit je unternahm, ist es eine der erregendsten, ganz früh an einem Vorfrühlingsmorgen gartenwärts zu schleichen, in der insgeheimen Hoffnung, schon ein paar Schneeglöckchen durchs vorjährige Falllaub brechen zu sehen.“ So enthusiastisch beschreibt Nichols Beverly die Sehnsucht, endlich den Winter zu verlieren. Viele Menschen werden in diesen Tagen ähnliche Expeditionen anstellen. Wäre es ein Wunder, nach den fast fünf Monaten kurzen Tagen, Nässe und Kälte, den Frühling kaum mehr erwarten zu können! Das Schneeglöckchen ist Symbol dieses Durchbruchs hin zu wärmeren Zeiten. Einige Dichter haben das Thema aufgegriffen. Ein Gedicht stammt von einem bekannten Österreicher, der 1874 geboren wurde. Er ist sehr vielen durch die Salzburger Festspiele bekannt, das alljährlich sein Stück vom Sterben des reichen Mannes aufführt.Schneeglöckchen, ei, bist du schon da? / Ist denn der Frühling schon so nah? / Wer lockte dich hervor ans Licht? / Trau doch dem Sonnenscheine nicht! / Wohl gut er’s eben heute meint, / Wer weiß, ob er dir morgen scheint? /„Ich warte nicht, bis alles grün; / Wenn meine Zeit ist, muss ich blühn.“
Wie heißt der Dichter?
Schicken Sie die Lösung bis 28. März 2003 an die Kirchenzeitung, Kapuzinerstraße 84, 4020 Linz. Wir verlosen drei Bücher.