Es war einmal ein Kind, das hatte so arme Eltern, dass sein Vater, ein Schuhmacher, kaum die Schule für das Kind bezahlen konnte. Da erfuhr der König des Landes von der Begabung des Kindes, ermöglichte ihm den Schulbesuch und schließlich noch ein Universitätsstudium. Das Kind dankte es dem König mit fast 170 Märchen, die es, ein erwachsener Mann geworden, geschrieben hat. Der Märchenschreiber hat auf diese Weise und durch seine zahlreichen Reisen den Namen „Dänemark“, so hieß das Land des Königs, in alle Welt hinaus getragen. Wäre der Dichter nicht mit 70 Jahren gestorben, hätte er diesen Ruhm wohl noch vermehrt. Seine vielen Märchen sind aber nicht gestorben und so lebt er in den Herzen der Kinder und wohl auch vieler Erwachsener weiter. Die UNESO hat dem Märchen-Poeten ein Denkmal gesetzt: Am 2. April wird der internationale Tag der Kinder- und Jugendliteratur gefeiert. Am 2. April deshalb, weil dies – 1805 – der Tag der Geburt des Dichters war. Zu diesem Tag gibt es in vielen Buchhandlungen Österreichs rund ums Kinderbuch jede Menge zu erleben. Auch ein Gratisbuch wird verschenkt – es enthält „Geschichten von Freundschaft, Magie und Gefahr“.
Der Dichter, von dem hier die Rede ist, ist Hans Christian Andersen. Einige seiner berühmtesten Märchen heißen: „Prinzessin auf der Linse“, „Häßliches Gänslein“, „Standhafter Bleisoldat“, „Das kleine Fräulein mit den Schwefelhölzern“. Leider hat sich bei jedem Titel ein Wortfehler eingeschlichen. Finden Sie die vier korrekten Worte.
Schicken Sie die Lösung bis 13. April 2003 an office@kirchenzeitung.atWir verlosen drei Märchenbücher.