Schon traditionell gibt es zum Jahreswechsel nicht nur krachende Raketen und Sektkorken, sondern auch ein von Linzer Meinungsforschern erhobenes Stimmungsbarometer. Demnach gehen 41 von 100 Österreicher/-innen zuversichtlich ins neue Jahr. Im Schnitt ist das gar kein so schlechter Wert (er schwankt zwischen 62 und 26%) – und das nach einem Jahr hoher Arbeitslosigkeit, ungewohnter Streikaktionen, steigender Kriminalität und einer langen Pensions-Verunsicherungs-Debatte. Dass gerade die Jungen zuversichtlich das neue Jahr anpacken, sind sie doch von den Bildungs- und Pensions-Sparpaketen und auch vom unsicheren Arbeitsmarkt besonders betroffen, spricht vielleicht für ihre Unbekümmertheit. Wir könnten sie aber auch als Mutmacher für eine zum Krankjammern neigende Gesellschaft sehen.