Wer zu Silvester fern gesehen oder Radio gehört hat, kam nicht umhin, sie zu hören: die Pummerin, Österreichs schwerste (und vom Ton her tiefste Glocke). Obwohl sie im Stephansdom zu Wien hängt, ist sie doch eine echte Oberösterreicherin: Sie wurde 1951 zum Teil aus dem Material der alten Pummerin (1711) in St. Florian gegossen und als Geschenk des Landes Oberösterreich nach Wien geschickt. Sie wiegt 21.383 kg.
Aber auch im Land ob der Enns gibt es große und schöne Glocken. Die beiden mit Abstand schwersten Glocken liegen vom Gewicht her dicht beisammen: Zum einen ist dies die Immaculata aus dem Linzer Mariendom. Mit den anderen sechs Glocken bildet das Geläute die ersten Töne des Liedes „Salve Regina“ nach (gegossen 1901). Die andere ist die Große oder Angstglocke aus dem Stift St. Florian (gegossen 1717). Gemeinsam ist den beiden Glocken der Ton: f0. Eine wiegt 8.643 kg, die andere 8.120 kg.
Welche der beiden genannten Glocken ist nun schwerer (8.643 kg): die Immaculata aus dem Linzer Dom oder die Angstglocke des Stiftes St. Florian?
Schicken Sie uns bis 16. Jänner 2004 Ihre Antwort. Wir verlosen eine Frühjahrs-Führung zu den Glocken des Linzer Mariendoms mit Glockenreferent Siegfried Adlberger. Der Termin wird mit dem/der Sieger/in vereinbart.