Im Rahmen des Projektes „Springday“ und des Unterrichtsfaches „Interkulturelles Seminar“ fand in der HAK Linz ein Vortrag der weißrussischen Vertreterin der Caritas Natascha Kasarzewa statt. Der Bericht über die sozialen, wirtschaftlichen und politschen Probleme in ihrer Heimat regte das junge Publikum zum Nachdenken an: „Ich fand es toll, dass Frau Kasarzewa ihre eigenen Gefühle hat einfließen lassen. Dadurch, dass auch ich aus einem Land mit ähnlichen Problemen komme, finde ich es gut, dass man die Leute endlich mal darauf aufmerksam macht“, meinte die 17-jährige Mathilda Uka. „Trotz weniger Mittel zur Veranschaulichung konnte man doch vieles dazulernen“, so Wolfgang Birkl. Besonders schockierend war für die Schüler/innen die Tatsache, dass durch Tschernobyl 80 Prozent der Kinder erkrankt sind. „Da muss man doch etwas machen!“, forderte Kerstin Käfer. Weiters erzählte die ehemalige Deutschprofessorin der Universität Minsk aus ihren täglichen Erlebnissen mit behinderten oder kranken Menschen. „Es war besser als jeder Geschichtsunterricht“, befand eine weitere Schülerin.