1200 Kindergartenpädagoginnen nutzten die Gelegenheit, in der Pädagogischen Akademie der Diözese Linz an der „KIFO 2004“ teilzunehmen. Diese viertägige Fortbildungsveranstaltung wird seit 1945 von der Caritas durchgeführt und bietet wertvolle Impulse für die Arbeit im Kindergarten. Das Thema lautete: „Bedürfnisse sehen – Spiritualität leben – Natur erforschen“. „Der Kindergarten bietet Kindern optimale Bildungsmöglichkeiten und ist ein Raum des Lebens, in dem Solidarität, Respekt, soziales Handeln gelernt und eingeübt wird“, mit diesen Worten eröffnete Caritas-Direktor Mathias Mühlberger die Tagung. Der Kindergarten steht im Spannungsfeld zwischen Bedürfnissen der Kinder und Anforderungen der Gesellschaft: Mut sich zu verweigern und sich dem Anforderungskatalog, der Kinder nach Funktionalität und Leistung beurteilt, nicht zu unterwerfen, machte Referent Günter Funke aus Deutschland. Er plädierte dafür, den Kindergarten nicht zur Vorschule werden zu lassen. Mehr darüber in der nächsten KIZ, Seite 18.