1982 stürzten sich The Cure mit „Pornography“ in Traurigkeit und Verzweiflung. Als das meisterliche „Disintegration“ veröffentlicht wurde, folgte die Jugend der späten 80er Jahre nach. Nach etlichen Auflösungsgerüchten wurde 2000 die Trilogie der Traurigkeit mit „Bloodflowers“ zu Ende geführt. Zuvor gab es aber noch „Wish“, womit Robert Smith seine Grufti-Kapelle endgültig einem breiteren Publikum zuführte und The Cure zu Pop wurden. Und jetzt gehen wir mit der Band auf Zeitreise und durchleben noch einmal ihre düstere Geschichte. Auf vier CDs werden sämtliche B-Seiten abgeliefert, die seit der Bandgründung veröffentlicht wurden. Dazu gibt es jede Menge Remixe und andere Raritäten. Bei so viel Material werden immer auch Songs dabei sein, die wenig überzeugen. Doch hier geht es viel mehr darum, noch einmal zwei Jahrzehnte Bandgeschichte hinter den Kulissen der veröffentlichten Alben mitzuerleben. Und da gibt es noch eine Menge zu entdecken: so lässig und relaxt wie auf „Harold And Joe“ klangen The Cure nie, so verliebt „Halo“ ist, so bedrohlich erscheint „Burn“. Ebenso faszinierend sind Coversongs von David Bowie, Depeche Mode und Jimi Hendrix. Play this music loud!