Das Lukasevangelium vom ersten bis zum letzten Vers wurde am 12. März 2004 in der Karmeliten-Krypta in Linz vorgelesen. Rund siebzig Zuhörer/innen waren gekommen. 24 Lektoren/innen lasen abwechselnd vier Stunden, bis sie beim 53. Vers des 24. Kapitels angelangt waren, in dem es heißt: (Nach der Aufnahme Jesu in den Himmel) waren die Jünger „immer im Tempel und priesen Gott“. Besonders beeindruckend war der Vortrag einer blinden Lektorin.
- Ja zu den Kindergärten
Am Vorabend der Diözesanversammlung vom 13. März hielt bereits der Pastoralrat der Diözese Linz seine Frühjahrstagung. Im Mittelpunkt stand die Situation der kirchlichen Kindergärten. Insgesamt gibt es in Oberösterreich 289 kirchliche Kindergärten, geführt von Pfarren und/oder Caritas, mit insgesamt 828 Gruppen. Fast jeder zweite Kindergarten in Oberösterreich ist ein kirchlich geführter Kindergarten. Vermehrter Bedarf besteht nach Horten und Krippen. Der Pastoralrat bekräftigte, die Kirche solle ihre Kindergärten weiter führen, ebenso solle man für neue Formen wie Horte offen sein. Die Kirche solle so Menschen, die auf Kinderbetreuung angewiesen sind, entgegenkommen. Die Caritas selbst will das Service für die Pfarren verbessern, die Kindergärten führen und organisatorische Unterstützung anbieten. Wie eine neue Umfrage zeigte, ist der kirchliche Kindergarten für die Hälfte der Eltern von Kindergartenkindern der einzige Kontakt mit der katholischen Kirche – und zwar ein vorwiegend positiver Kontakt. Inhaltlich sollten kirchliche Kindergärten, so sieht es der Pastoralrat, auf Herzensbildung und soziales Lernen Wert legen. Die Kinder müssten kommunikationsfähig, nicht konkurrenzfähig werden.