- Rainbach und St. Marienkirchen bei Schärding. Die beiden Pfarren gedachten in einer gemeinsamen Feier des 150. Todestages von Kooperator Josef Pell. Der Geistliche war im Februar 1854 im Alter von 37 Jahren an Typhus gestorben. Er hatte sich bei einem Versehgang angesteckt. Die Bevölkerung von Marienkirchen behielt ihn vor allem wegen seines Einsatzes für die sozial Schwächeren in Erinnerung. Allseits bekannt war er auch für seine Predigten: Bäuerinnen schickten schon Stunden vor Gottesdienstbeginn ihre Dienstboten in die Kirche um für sie Sitzplätze zu sichern.
- „Eine solche Vorstellung von einer Pfarre habe ich noch nicht erlebt“, war der spontane Kommentar zu dem, was Bischofsvikar Mons. Josef Mayr von der Pfarrgemeinde Ottensheim bei der bischöflichen Visitation geboten wurde: Mehr als zwanzig Ausschüsse, Gruppen und Arbeitskreise brachten an Hand von Symbolen ihre Tätigkeit zum Ausdruck. Dabei wurden Licht- und Schattenseiten besprochen.