Maybe ist die Erzählerin im Roman Asphalt Tribe. Einfach und klar beschreibt die „Heldin“ ihr Leben und das von weiteren sechs Jugendlichen in New York. Die Straße ist ihr „Zuhause“. Drogen, Kälte, Prostitution und die Angst vor Gewalt und Tod sind ihre Begleiter. Die Kids, die sich zum Stamm der Asphalt Tribe zusammengeschlossen haben, blockieren sich selbst. Hilfe können sie nicht annehmen, aus Angst wieder verletzt und verraten zu werden. Sie sind aus ihren Elternhäusern geflüchtet, weil sie dort misshandelt, missbraucht wurden, oder einfach, weil sie nicht erwünscht waren. Sachlich und klar beschreibt der Autor Morton Rhue das Leben der sieben „Schiffbrüchigen“ in den Straßen von New York. Über seine Bücher sagt der Verfasser Der „Welle“: „Gute Jugendliteratur soll dem Leser helfen die richtige Entscheidung zu treffen.“ Asphalt Tribe erfüllt diesen Anspruch. Es lässt den Leser schnell eintauchen in die Welt der Jugendlichen, nimmt ihn mit auf eine Reise durch das Nachtleben, die Drogenszene bis zu einem positiven Ende.
Morton Rhue: „Asphalt Tribe – Kinder der Straße“ erschienen bei Ravensburger.