Höhepunkt der Arbeitswoche war für Sr. Elisabeth Brunmayr die Abnahme von Kochprüfungen. 25 Mädchen, die sie gemeinsam mit einer einheimischen Lehrerin unterrichtete, haben gezeigt, was sie können: natürlich am traditionellen Kohleofen. „Die jungen Frauen sind sehr aufgeschlossen, auch für die neue Küche“, freut sich Sr. Elisabeth. Unter neuer Küche versteht sie die Offenheit, konsequent Gemüse zu verwenden. Sr. Elisabeth weiß, dass sie mit dem Unterricht einen wichtigen Beitrag für die Gesellschaft leistet: Ausbildung ist ein enormes Kapital, weil viele Familien durch Aids dezimiert sind und Kinder bald auf sich selbst gestellt sind. Noch eine besondere Freude haben Sr. Elisabeth und ihre beiden Mitschwestern diese Woche erlebt: Endlich ist die Weihnachtspost vom Mutterhaus aus Linz angekommen.
Die KIZ begleitet bis Sommer 2004 wöchentlich die Arbeit von Oberösterreicher/innen in der „Dritten Welt“. Abwechselnd berichten der Entwicklungshelfer Hans Gnadlinger (Brasilien) und die Gemeinschaft der Marienschwestern (Uganda).