Der kirchliche Ostfonds der Diözese Linz hat im vergangenen Jahr fünfzig seelsorgliche Projekte in den Partnerdiözesen unterstützt.
Die Diözesen Budweis, Mostar (Bosnien und Herzegowina), Alba Julia (Rumänien) und Weißrussland können sich auf die Hilfe aus Oberösterreich verlassen. Rund 272.000 Euro hat die Diözese Linz zur Pastoralarbeit der Partner im Südosten und Osten beigetragen. Die Summe ist gegenüber dem Jahr davor beinahe gleich geblieben. Der Betrag setzt sich zusammen aus einer eigenen Kirchensammlung, aus einem Anteil des diözesanen Kirchenbeitragsaufkommens und aus einer Zahlscheinaktion der Caritas Oberösterreich mit der Kirchenzeitung. Priorität bei der Hilfe hatte – wie in den Vorjahren – die Ausbildung des Priesternachwuchses und die Schulung von Laien für die Katechese; dafür erhielten die zuständigen Einrichtungen in Grodno und Baranowitschi (beide Weißrussland) sowie Mostar existenzsichernde Hilfen. Ebenso wurden Kurse für Weiterbildung, Erfahrungsaustausch, religiöse Vertiefung und theologische Fortbildung für Priester und ehrenamtliche Mitarbeiter/innen der Pfarren von Alba Julia finanziell gefördert. Im Bereich der Medien erhielten katholische Zeitschriften und Bücher sowie die Ausbildung von journalistischem Nachwuchs Zuschüsse. Der Fonds half zwölf Pfarren und Orden bei der Errichtung, Erweiterung und Reparatur von Kirchen und anderen kirchlichen Gebäuden. Mit Ausnahme von Budweis liegt keine Diözese in einem Erweiterungsland der Europäischen Union. Die pastorale Arbeit in den Partnerdiözesen ist weiterhin auf jede Unterstützung angewiesen.