Der Kirchenbesuch nimmt ab, in gesellschaftlichen Fragen wird die Kirche zunehmend weniger gehört, es wird schwieriger Mitarbeiter/innen für die Pfarre zu finden – die Liste der Lamentationen könnte man beliebig fortsetzen. Die Probleme lassen sich nicht wegdiskutieren und auch nicht schön-reden. Doch wer nur auf die Schwierigkeiten starrt, verweigert sich der Realität. Wer die Augen aufmacht, sieht: In der Kirche Oberösterreichs wächst auch viel. Die Bibelrunden sind das beste Beispiel dafür. Wie die Schwammerl sind sie aus dem Boden geschossen. Was das Jahr der Bibel angestoßen hat, ist sensationell: Innerhalb von zwölf Monaten sind in der Diözese achtzig Bibelrunden entstanden. Auch die Angebote zum Florianjahr unter dem Titel „entflammt“ werden mit großer Begeisterung aufgegriffen und umgesetzt. Und nicht zu vergessen die Katholische Aktion: Mit der neuen Struktur wird ihre Stimme noch deutlicher als bisher zu vernehmen sein.