Die Karwoche habe ich heuer großteils im Bett verbringen müssen. Ich erhole mich gerade von einer – Gott sei Dank – gut verlaufenen Leistenbruchoperation. Der Arzt hat mir aber noch ein paar Tage Schonung verordnet. Ich nütze diese Zeit, um mich auf einen Bibelkurs vorzubereiten, den ich im Mai halten werde. Heuer geht es darum, die Botschaft der Bücher Amos, Micha und Ruth für die Wirklichkeit der Kleinbauer/innen im semiariden (halb trockenen) Brasilien zu aktualisieren. Die Impulse dieser zwischen dem Leben im biblischen Israel und im heutigen Nordostbrasilien vergleichenden Bibelarbeit werden von den Teilnehmern als wesentlich für die Vertiefung unserer Arbeitsspiritualität angesehen. Ein anderer Vorteil des Daheimbleibenmüssens ist, dass meine Frau, meine zwei-jährige Tochter und ich mehr Zeit füreinander haben.
Die KIZ begleitet wöchentlich die Arbeit von Oberösterreicher/innen in der „Dritten Welt“. Abwechselnd berichten der Entwicklungshelfer Hans Gnadlinger (Brasilien) und die Marienschwestern (Uganda).