Der „Feiertag“ ist vorbei. Und die Folge wird hoffentlich nicht ein „Kater“ sein. Jetzt sitzen also zehn neue Länder mit uns in einem Boot. Die freudigen Gesichter auf den Straßen von Budapest, Prag oder Vilnius und die gelungenen Feste an den Grenzen sollten uns Hoffnung auf einen guten Wind machen. Aber die Segel setzen, damit das Schiff zügig vorankommt, müssen wir schon selber. Ein gerechtes, solidarisches, menschliches, friedliches und ökologisch verantwortliches Europa fällt uns nicht in den Schoß. Wer nur auf den eigenen Sack schaut oder den gepolsterten Logensitz nicht verlässt, wird nichts dazu beitragen, dass die Arbeitsmarkt- und Verkehrsprobleme gelöst, das Wohlstandsgefälle verringert, Vorurteile abgebaut und Solidarität mit den Ärmsten der Welt gelebt wird.