Werden Seelsorgestellen nachbesetzt, so werden künftig die Dekanate verstärkt mitzugestalten haben. Das wurde bei der Dechantenkonferenz am Mittwoch der Vorwoche bekannt gegeben. In der Pastoralkonferenz – das ist die Versammlung der in einem Dekanat hauptamtlich tätigen Seelsorger/innen – soll bei frei werdenden Stellen in Pfarren jeweils Vorüberlegungen angestellt werden, in welcher Weise die freie Stelle nachzubesetzen ist oder ob es überhaupt zu einer Strukturveränderung kommen soll. Zusammen mit den betroffenen Pfarren und dem Seelsorgeraum soll es zu einer Lösung kommen. Die Zusammenarbeit mit der Personalstelle soll so noch enger werden.Wie von Generalvikar Mag. Maximilian Mittendorfer bei der Dechantenkonferenz angekündigt wurde, wird es nach dem Jahr 2010 zu einer noch schwierigeren Personalsituation kommen. Es würden dann in Landgegenden voraussichtlich für je 4.500 Katholik/innen (in Städten für rund 6.000) ein Priester zur Verfügung stehen. Ab 10.000 Katholiken zusätzlich würde auch eine Pastoralassistenten-Stelle besetzt. Im derzeit geltenden Seelsorgeplan gibt es für rund 3.500 Personen einen Priester.
Bei der Dechantenkonferenz wurde auch klargestellt, dass für Wortgottesdienste keine Mess-Stipendien eingehoben werden dürfen. Es sei allerdings möglich, dass Menschen für ein Gebetsanliegen eine Spende geben.