Schon wenige Tage nach der Eröffnung des Florian-jahres steht fest: das Gedenkjahr ist ein voller Erfolg. Unzählige Pfarren und Feuerwehren haben das Motto „Entflammt“ aufgegriffen und das Land Oberösterreich unterstützte drei interessante Ausstellungen.
Das Museum Lauriacum am Stadtplatz von Enns – einer der drei Ausstellungsorte – ist aber leider in das Gedenkjahr gestolpert. Am 1. Mai sollte man sich ab 14 Uhr mit dem Besuch der Sonderausstellung „Leben an der Grenze – die Welt des heiligen Florian“ auf die Eröffnung des Florianjahres in der Kirche von Lorch einstimmen können. Doch im Museum wusste niemand über die Ausstellung Bescheid. Es bedurfte Überzeugungsarbeit, dass es neben einem Ausstellungsteil A, an dessen Fertigstellung noch gearbeitet wurde, auch einen Teil B geben könnte. Leider war nicht klar, wo sich Teil B befinden könnte. Schließlich entpuppte sich dieser als die hervorragend neu gestaltete Dauerausstellung des römerzeitlichen Museums Enns. Die Schau macht die Welt Florians in einzigartiger Weise lebendig. Schade, dass sich das Museum am ersten Tag des Gedenkjahres so unter seinem Wert verkauft hat.