Hochschulseelsorger Dr. Markus Schlagnitweit ist ein erfahrenener „Fuß-Wallfahrer“. „Gehen gehört zu meinen Lieblingsbeschäftigungen“, meint er. Längst vor dem großen Wallfahrtsboom hat er zum Beispiel den großen Jakobsweg nach Santiago de Compostela in seinen verschiedenen Varianten, aber auch viele „weltliche“ Wegstrecken zu Fuß zurück gelegt. „Einen Weg über mehrere Wochen durchstehen schafft man nur, wenn man ein klares Ziel hat“, meinte er. Beim OÖ. Journalistenforum beurteilte er die derzeitige Renaissance des Wallfahrens trotz mancher Schattenseiten positiv. Sich Ziele zu setzen sei eine wichtige Herausforderung im Leben. Die Erfahrung des Durchhalten, auch vom Umfang mit Widerständen, sei fruchtbar. In einer Wallfahrt kommt für Schlagnitweit das Leben zwischen seinem Anfang und seinem Ende symbolhaft zum Ausdruck.