Negativ beschieden wurde von der Pastoralkonferenz des Dekanates Wels-Stadt das Ansuchen des Vereins Heimatmission, in einer Welser Kirche die Messe im alten Ritus feiern zu dürfen. „Die Pastoralkonferenz sieht keinen Bedarf. Das bestehende Angebot an der Möglichkeit, die Messe im alten Ritus zu feiern, erscheint uns ausreichend“, sagt Dechant GR Johann Bräuer. Es gibt vier Orte in Oberösterreich, wo die Messe im alten Ritus gefeiert wird. Die Priesterbruderschaft St. Petrus pflegt mit bischöflicher Erlaubnis diese Tradition. Deren Mitglied P. Walthard Zimmer sieht in der Reaktion der Pastoralkonferenz ein Ausredeargument: „Angenommen, zehn Leute wollen das. Wenn sich ein Priester findet, warum sollte nicht mit diesen die Heilige Messe gefeiert werden. Da sie für alles aufkommen, entstehen ja keine Kosten.“ Generalvikar Mag. Maximilian Mittendorfer anerkennt, dass es in der Diözese eine qualifizierte Minderheit gibt, welche die heilige Messe im alten Ritus feiern möchte. So lange dies im Rahmen der katholischen Kirche – und nicht etwa im Kreise der Lefebrianer – geschehe, sei dies durchaus legitim.
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Eferding
Als Weiterführung des Jahres der Bibel veranstaltet das Bibelwerk der Diözese Linz nun Mutmach-Treffen für Personen, die überlegen eine Bibelrunde zu gründen. Der Pilotversuch wurde kürzlich in Eferding erfolgreich absolviert. Zu einer bestehenden Bibelrunde stießen Interessenten aus der Region dazu. Sie nahmen an der Bibelarbeit teil und hatten anschließend die Möglichkeit Fragen rund um den Start einer eigenen Bibelgruppe zu stellen. Das Ergebnis des Impuls-Treffens kann sich sehen lassen: Zwei Frauen haben sich den letzten Anstoß geholt im Herbst in ihren Pfarren zu einer Bibelrunde einzuladen. In Eferding wird der Pastoralassistent mit einer zweiten Gruppe beginnen.