Die Pfarre gab die Plattform, damit Probleme mit der Attnanger „Moschee“ in wohlwollendem Klima besprochen werden konnten.
„Das islamische Kulturzentrum ist an einem zu beengten Ort“, sagt Attnangs Vizebürgermeister Ernst Reisinger. Verschiedene Gruppen suchen nach Lösungen, aber das kann dauern. Daher war es aus seiner Sicht sehr gut, dass es zu einem Treffen kam. Der Abend verlief konstruktiv. Das ist auch der Eindruck von Pfarrer Johann Holzinger. Er stellte als Gastgeber die Zusammenkunft im Pfarrsaal in einen größeren Rahmen. Als Einleitung referierten ein Muslim und ein Christ über ihren Glauben und benannten Verbindendes und Trennendes. Erst danach sprach man über die Fragen des Zusammenlebens. Als Resümee des Abends blieb der Vorsatz regelmäßig Kontakt zu pflegen. Pfarrer Holzinger ging in der Pfingstpredigt auf die Situation ein: „Insgesamt leben Menschen aus 43 Nationen in der Stadt. Manchmal tun wir uns schwer.“ Aber der Geist Gottes werde Wege des Miteinanders weisen.