Margaretha Moises, Volksbildnerin und Missionarin in Kolumbien, berichtete im Kirchen-Informationszentrum „Urbi@Orbi“ über ihre Arbeit.
Das südamerikanische Land Kolumbien wird seit vier Jahrzehnten von Gewalt und Krieg beherrscht. „Vierzig Prozent der Bewohner sind nervlich krank, ergab eine kürzlich durchgeführte Umfrage. Es gibt keine Familie, aus der nicht ein Mitglied getötet, entführt oder verhungert ist oder im Gefängnis sitzt“, so Margaretha Moises bei einer Begegnung mit mehr als 90 intessierten Teilnehmer/innen im „Urbi@Orbi“. Sie stellte die Aktivitäten der Organisation CEDAL vor, deren Mitbegründerin sie ist. In diesem Klima der Gewalt und des Schreckens führt CEDAL Ausbildungskurse für Jugendliche durch: Über 1.000 Jugendliche waren es allein in den vergangenen eineinhalb Jahren. Unterstützt wird Moises vom Linzer Jugendzentrum STUWE , von Urbi@Orbi und Missio OÖ.