Am Samstag war für die drei Marienschwestern ein großer Tag. Ihr zuständiger Bischof von Kiyinda-Mityana war zu Besuch und hat einen Gedenkstein gesegnet. Nach landesüblichem Brauch wird an jedem Gebäude eine Erinnerungstafel angebracht, so auch an den in Bau befindlichen Konvent der Schwestern. Die Mauern stehen bereits bis zur Fensterhöhe, wenn das Gebäude fertigt wird, kann man aber nicht genau sagen, meint Sr. Antonia und seufzt: Einmal heißt es im Dezember, dann ist wieder von August 2005 die Rede. Seit ihrer Ankunft im Juli 2002 leben die Schwestern in Provisorien und so ist ihr Wunsch nur allzu verständlich, dass die „Bauerei“ bald ein Ende findet. Im Konventsgebäude werden die Schwestern auch eine eigene Kapelle haben, auf die sich schon sehr freuen.