„Gott ist da. Inmitten seiner Feiergemeinde. Diese Gewissheit erfüllt mich mit Freude, tröstet und stärkt mich.“ – Was Margareta Eckerstorfer aus Linz als bereichernden Gottesdienst erlebt, lässt sich nicht planen, aber es lassen sich Voraussetzungen dafür schaffen. Seit drei Wochen sind die Leser/innen mit ihren Gottesdienst-Erfahrungen am Wort. Die Fülle der Zuschriften zeigt: viele Pfarren bemühen sich um eine ansprechende Gestaltung von Messfeiern und die Mitfeiernden danken es ihnen. Ein Kriterium, ob ein Gottesdienst als bereichernd empfunden wird, ist die Verbindung des Gotteswortes mit dem Leben. Der Predigt kommt somit eine zentrale Bedeutung zu, ebenso der musikalischen Gestaltung: einer Musik, die anrührt und zum Gebet führt. Auffallend ist: Kein einziger Leser-Beitrag fordert die „vorkonziliare Liturgie“. Der Gottesdienst in der erneuerten Form des 2. vatikanischen Konzils ist offensichtlich die Weise der Feier, die den Menschen heute entspricht.