Neu erschienen ist die Broschüre „Blickpunkt“. In ihr werden die Bauprojekte der Diözese Linz in den Jahren 2002 und 2003 präsentiert.
Für 48 Bauten zeichneten die Diözesanfinanzkammer und deren Baureferat in den vergangenen zwei Jahren verantwortlich. Von der Kindergartensanierung über Altarraumgestaltungen bis zu Erneuerungen von Pfarrheimen: Knapp 25 Millionen Euro werden jährlich für die kirchlichen Bauvorhaben aufgewendet. Rund die Hälfte haben die Pfarren selbst aufzubringen, die andere Hälfte kommt von der Diözesanfinanzkammer aus Kirchensteuermitteln. „Mittelfristig ist davon auszugehen, dass in den nächsten Jahren jährlich neun bis zehn Millionen Euro für Bauzuwendungen zu Verfügung stehen werden“, so Finanzkammer-Direktor Mag. Siegfried Primetshofer: „Für die Pfarren bedeutet das längere Wartezeiten, bis die Diözese mitfinanzieren kann.“
„Die Sanierung und die Restaurierung sind die Schwerpunkte der kirchlichen Bautätigkeit“, erkärt Architekt DI Wolfgang Schaffer, der Baureferent der Diözese. Neben der Anpassung von Räumen an die seelsorglichen Notwendigkeiten ist auch die Verringerung von Betriebskosten Ziel von Adaptierungen.