In einer Woche ist es so weit. Dann gehen die 217.000 Schüler/innen Oberösterreichs für zwei Monate in Ferien. Viele – vor allem die Volksschulkinder – werden ihre Zeugnisse freudestrahlend den Eltern entgegenstrecken. Die älteren Schüler/innen lässt der A4-Zettel, den Erwachsene Zeugnis nennen, häufig kalt und sie sprechen lieber über andere Themen.
Insgesamt bringen Oberösterreichs Schüler 2,2 Millionen Schulnoten nach Hause. Unter den hundertausenden Zahlenkolonnen nehmen sich die 6.000 Nichtgenügend fast als vernachlässigbare Größe aus. Die 4.300 betroffenen Schülerinnen sowie deren Eltern und die Schulleitungen sehen das natürlich anders. Wie die Erfahrung der vergangenen Jahre zeigt, werden sich an die 2.300 Schüler/innen den „Fünfer“ oder deren mehrere wieder ausbesssern oder können durch die „Klausel“ aufsteigen. Diese verflixten „Fünfer“. Er ist noch nicht sehr lange die Problemnote. In der Zwischenkriegszeit fand man mit vier Noten das Auslangen.
Wir fragen: Seit wann gibt es im österreichischen Schulsystem die Notenskala „eins bis fünf“?
Schicken Sie die Lösung bis 9. Juli 2004 an die Kirchenzeitung, Kapuzinerstraße 84, 4020 Linz. Wir verlosen drei Bücher.
Beim Rätsel Nr. 25 (ja, die Abweichungen sind nur im Bereich von Sekunden-Bruchteilen) haben gewonnen: Johanna Winklbauer, Wilhering; Leopold Schimpl, Laakirchen; Josef Haböck, Lochen.