Beachvolleyball ist „in“ wie noch nie. Der Trend hält seit langem an. Diesen Sommer wird in überall gespielt.
„Die Donauinsel ist die Wiege des Beachvolleyballs in Österreich“, sagt Wolfgang Ziegler. Er weiß es ganz genau, denn 1988 hat er mit seinem Partner das erste Turnier in Wien gewonnen. Heute ist der 35-Jährige der älteste noch aktive Ranglistenspieler in Österreich (derzeit Platz 16).Zum Spaß kann man in ganz Österreich Beachvolleyball spielen, an vielen Badeseen wurden Plätze errichtet. Oft muss man warten, um zum Spiel zu kommen: So groß ist der Andrang.
„Beachvolleyball ist ein kommunikativer Sport“, sagt Ziegler, der auch Vorstandsmitglied des Beachvolleyclubs in Wien ist. „Frauen und Männer, alt und jung, können den Sport ohne Unterschiede miteinander spielen.“ Neben dem Spielen zum Spaß hat sich seit 1996 aus einer anfänglich kleinen Turnierszene ein anerkannter Sport entwickelt: Damals wurde Beachvolleyball olympische Disziplin. In Österreich gibt es Masters Turniere in verschiedenen Klassen, A-, B-, C-Cups usw. Dabei spielen immer Zweierteams gegeneinander. Beim Spielen zum Spaß ist man aber nicht so streng: Da können schon drei gegen drei oder vier gegen vier spielen. „Der Trend zum Beachvolleyball hält an, weil man den Sport nur vier Monate im Jahr bei uns spielen kann, man sieht sich daran nicht ab“, meint Wolfgang Ziegler. Er organisiert mit dem Beachvolley-Club seit 1997 eine Bädertour, die zuerst auf Wien beschränkt war, jetzt aber österreichweit tourt. Von 30. Juli bis 1. August gastieren sie im Linzer Parkbad. Jugendliche haben dann die Möglichkeit, das Spiel von den Profis kennen zu lernen sowie Tipps und Tricks zu erfahren. Der Spaß steht aber auch hier im Vordergrund: Just for fun!
„Gerade für die Jugend wäre es wünschenswert, die Infrastruktur, also große Beachvolleyballplätze mit mehreren Feldern, in Österreich aufzubauen“, sagt Ziegler, dem die Nachwuchsförderung sehr am Herzen liegt. Die Motivation dürfte bei einem so großartigen Sport wie Beachvolleyball jedenfalls kein Problem sein.