Von der Landesregierung wurde nun das 14. und bisher umfas-sendste Maßnahmenpaket zur Anti-Atom-Politik auf Antrag von Umwelt-Landesrat Rudi Anschober beschlossen. Neu dabei ist, dass der Förderzeitraum von sechs auf zwölf Monate verlängert wurde, um den Organisationen mehr Planbarkeit und Sicherheit zu geben. Weiters wurde beschlossen, dass verstärkt die Informationsarbeit in Tschechien forciert werden soll und dass Maßnahmen gegen alle grenznahen AKWs, nicht nur gegen Temelin, getroffen werden. Insgesamt werden Projekte von Anti-Atom-Organisationen mit 553.000 Euro unterstützt.
Ferienbetreuung für Kinder
Nicht immer reicht bei berufstätigen Eltern der Urlaub für die Betreuung ihrer Kinder in den Ferien aus. Deshalb werden für diese Zeit Saisonkindergärten und -horte geschaffen, die im Durchschnitt vier Wochen geöffnet haben. Derzeit sind 23 solche Betriebe beim Land OÖ gemeldet und werden auch bei den Kosten für das eingestellte Personal mit einer 75-prozentigen Beteiligung unterstützt.
Straferhöhung
Eine Untersuchung des Meinungsforschungsinstitutes IMAS zeigt, dass sich 55 Prozent der Bevölkerung für eine Erhöhung der Strafen für Verkehrssünder aussprechen. Alkolenker und Schnellfahrer kommen in Österreich im Vergleich zu anderen EU-Ländern billig davon, so bezahlt ein Alkolenker in Österreich 215 Euro Strafe und beispielsweise in Luxemburg 1.250 Euro. Deshalb fordert der VCÖ eine Anhebung der Mindeststrafe auf den EU-Durchschnitt und mehr Kontrollen. Außerdem befürwortet der VCÖ einkommensabhängige Strafen, wie in Finnland oder Schweden.