Die Ortschaften Au, Schachen und Untermoos sollen auf Wunsch von Bewohner/innen zur Pfarre Atzbach kommen.
Eine Umfrage ergab, dass 94 Prozent nach Atzbach zurückgepfarrt werden möchten. „Bei dieser Umfrage wurde mit nicht richtigen Argumenten gehandelt“, sagt Expositurassistent Mag. Hermann Wohlschläger-Aichinger. Er tritt für die Belassung in Bach ein. Sein Hauptargument ist die Kinder- und Jugendpastoral: Das Pfarrgebiet Bach entspricht dem Schulsprengel, die Kinder und Familien kommen nach Bach.
„Das Bestreben zur Umpfarrung ist aus den Ortschaften gekommen“, sagt der PGR-Obmann von Atzbach, Franz Huemer. Er verweist darauf, dass die Familiengräber der Bewohner/innen in Atzbach sind. Als die Expositur 1941 gegründet wurde, wäre nicht diskutiert worden, sagt er. Das Archiv sagt etwas anderes, meint der Expositurassistent. Geografisch sei Atzbach günstiger zu erreichen als Schwanenstadt, sagt Huemer. Schwanenstadt schon, aber die Expositur ist näher, sagt Wohlschläger-Aichinger. Josef Eder, der in der Expositur wohnt, aber PGR-Mitglied in Atzbach ist, sagt, dass vielen erst kürzlich klar wurde, dass sie zu Bach und nicht zu Atzbach gehören. Der Schwanenstädter Stadtpfarrer KonsR Mag. Gilbert Schandera ist gegen die Umpfarrung. Er fürchtet um den Bestand der Expositur. Viel pastorale Aufbauarbeit sei dann verloren. Entscheiden muss das Konsistorium der Diözese.