Am 1. August startet in Mäder eine grenzenlose Ökostaffel. „Über 7000 Menschen werben so für Klimaschutz und fairen Handel quer durch Österreich“, freut sich Gabriele Greußing.
„Es ist eine Erfolgsgeschichte“, ist Gabriele Greußing überzeugt. Auch wenn sie im selben Atemzug meint, dass „den größten Beitrag dazu die Klimakatastrophen der Vergangenheit geleistet haben“. Denn als die Ökostaffel erstmals vor drei Jahren in Vorarlberg gestartet ist, „waren wir eine sehr kleine Gruppe“. Aber nach einem Sommer mit Hochwasser und dem folgenden Jahr der Hitzerekorde „ist es leichter geworden, Menschen für einen bewussten Umgang mit unserer Erde und ihren Bewohnern zu gewinnen“, sagt die Klimabündnis-Koordinatorin. „Und das Echo war noch nie so groß wie heuer.“ Das Staffelholz, ein Rucksack voll fair gehandelter Produkte und das Buch der grenzenlosen fairen Gedanken wird in 20 Tagen von über 7000 Menschen durch 170 Gemeinden getragen. Die 2500 Kilometer von Mäder im Rheintal bis zur Klosterruine im Kärntner Arnoldstein werden nur umweltfreundlich zurückgelegt. Für Hochspannung bei der Organisatorin der ersten 147 Kilometer sorgt dabei die neue „Königsetappe“. Spielt das Wetter mit, dann geht es erstmals über den Arlberg, anstatt wie bisher mit der Bahn unten durch. „Mehrere Sportler haben zugesagt.“ Dabei handelt es sich nicht um einen Wettkampf, sondern um „ein Zeichen des Miteinanders und der echten Lebensqualität“, sagt Gabriele Greußing. Und die im Kloster St. Gerold tätige Reittherapeutin ist begeistert, mit wie viel Witz und Kreativität die Ökostaffel bisher in den Gemeinden empfangen wurde.