Unsere feriale Spielereise führt uns nächste Woche noch bis nach Indien. Auf dem Weg dorthin machen wir zunächst auf der griechischen Halbinsel im ersten Jahrtausend vor Christus Station: Beim Spiel „Attika“ errichten zwei bis vier Spieler die Stadtstaaten Athen, Sparta, Theben und Korinth. Der Spielplan hat durch Bienenwabenform-Plättchen einen variantenreichen Aufbau. Dreißig eigene Gebäude – etwa ein Brunnen, ein Gymnasium, eine Schenke, ein Orakel sowie der Hafen und natürlich auch Straßen müssen auf den Feldern des Spielplans platziert werden. Dabei wird ihr Bau kostengünstiger, wenn eine optimale Reihenfolge eingehalten wird. Das heißt, wenn zum Beispiel vor dem Dorf die Mühle errichtet und vor dieser ein Kornfeld bestellt, zu allererst aber der Brunnen geschlagen wird. Andererseits bringt es Punkte, wenn zusammengehörende Bauwerke auf dem Plan miteinander – optimale Reihenfolge hin oder her – in Verbindung sind. Alles in allem also schon wieder ein Spiel, in dem Mangel an vielem herrscht, nur nicht an Alternativen.
Unsere Frage: Alexander der Große erweiterte den Einfluss Griechenlands. Er kam bis Persien und Indien, wohin wir nächste Woche reisen. (Seine Eroberungszüge sind übrigens Stoff eines Kosmos-„Siedler“-Spieles – Historische Szenarien I). In welchem Jahrhundert v. Chr. herrschte Alexander der Große?
Attika, Marcel-André Casasola Merkle, Hans im Glück, 2-4 Spieler, ab 10 Jahren, Spieldauer etwa 1 Stunde, ca. E 26,–. Schicken Sie die Lösung bis 13. August an die Kirchenzeitung, Kapuzinerstraße 84, 4020 Linz, ein. Wir verlosen1 Carcassonne Grundspiel, ebenfalls aus dem Hause Hans im Glück.
Beim Rätsel Nr. 30 (Leningrad) hat Margit Sakellaris, Garsten gewonnen.