Unbeachtet von der Öffentlichkeit herrscht im Norden Ugandas seit zwei Jahrzehnten Krieg. Die Pfarre Gutau hat Konatkt in das Krisengebiet.
Achtzig ungandische Jugendliche, denen die Pfarre Gutau die Berufsausbildung bezahlt hat, stehen bereits auf eigenen Füßen, freut sich Christine Bachl vom „Welt um Welt“-Team. Zur Zeit hat die Pfarre rund sechzig Schützlinge. Über ihre Situation und die Lage im Norden Ungandas informierte in Gutau Dr. Alex Okot. Okot lebt in der Region und leitet Projekte wie ein Waisenheim, ein Krankenhaus und Ausbildungsstätten für Jugendliche. Die Pfarre Gutau wickelt über ihn ihre Hilfe ab. Vor drei Jahren wurde Okot in das nationale Parlament Ugandas gewählt. So kann er sich verstärkt für seine Heimat-region einsetzen, innerhalb der eine Million Menschen auf der Flucht sind.