In Groot-Bejgaarden (Belgien) fand „Eurizon“, das internationale Don-Bosco-Jugendtreffen statt. 200 Jugendliche aus 10 Nationen trafen sich unter dem Motto „Choose for life!“
„Wähle das Leben“ – Aber: welches Leben? „Dass man manchmal Risiken und Wagnisse eingehen muss und nicht immer weiß, ob der gesetzte Schritt auch der richtige war, das war eine Erkenntnis aus den verschiedenen Themen-Workshops, die wir in dieser Woche besucht haben“, erzählt P. Franz Kos SDB, der mit der österreichischen Gruppe von 13 Jugendlichen und jungen Erwachsenen im Alter zwischen 17 und 24 Jahren nach Belgien gereist ist. „Angereist sind wir mit zwei Kleinbussen. Die Führerscheinbesitzer haben sich beim Fahren abgewechselt. Die Hinfahrt über einen Tag war schon eine Vorbereitung auf das Jugendtreffen. Aufgebrochen sind wir um 7 Uhr von Wien, angekommen um 22 Uhr“, erzählt der Salesianer. Die Teilnehmer/innen aus Österreich stammten aus Oberösterreich, Kärnten und Wien. Beim Jugendtreffen war dann die vereinbarte Sprache Englisch. Es wurde immer darauf geachtet, dass möglichst viele verschiedene Nationen in Workshops und Arbeitsgruppen zusammen waren. „Eines der Spiele hieß God’s Playground (Gottes Spielplatz). Es ging darum, unsere Beziehung zu Gott, den anderen Religionen und unseren Mitmenschen zu erkennen“, erzählt Kos. Um die Gottesbeziehung ging es auch im spirituellen Bereich: Jeden Tag wurde das Morgengebet von einer anderen Nation vorbereitet. Der Gottesdienst mit Msgr. Luc van Looy SDB stand unter dem Motto, für Gott und die Menschen die Tore des Lebens zu öffen. Symbolisch wurden den Teilnehmer/innen Schlüssel mit auf den Weg gegeben: um das persönliche Leben zu öffnen.Untergebracht waren die 200 Jugendlichen großteils in einer Zeltstadt, wo die Gemeinschaft nicht zu kurz kam. Ein Nachmittag in Brüssel und einer wahlweise in Gent, Antwerpen oder Brügge brachten ihnen das Gastland näher. Die Rückfahrt nach Wien gestaltete sich anders als die Hinfahrt: „Erfüllt von den verschiedenen Eindrücken, aber auch müde, haben die meisten von uns geschlafen“, sagt P. Kos.