Die Eisenbahn ist ein unerschöpfliches Thema der Spielewelt. Bei Modelleisenbahnen schlagen Buben- und viele Männerherzen höher. Auch Brettspiele nehmen sich des Eisenbahn-Themas an. „Dampfross“ (David Watts, Schmidt Spiele) zum Beispiel war „Spiel des Jahres“ 1984, „Trans America“ (Franz-Benno Delonge, Winning Moves) war 2002 auf der Auswahlliste zum „Spiel des Jahres“. Und heuer hat wieder ein Eisenbahnspiel diesen deutschen Spielpreis gewonnen: „Zug um Zug“ von Alan R. Moon, erschienen bei „Days of Wonder“.
So kommen auch wir auf unserer Brettspiele-Reise quer durch die Welt ins Land der Eisenbahnpioniere, in die USA, und spielen „Zug um Zug“: Im USA-Eisenbahnnetz versuchen die Spieler/innen mit Hilfe von Wagenkarten viele eigene Streckenverbindungen zu schaffen. Auch für die längste Strecke gibt es am Ende wie beim „Siedlerspiel“ Bonuspunkte.
„Zug um Zug“ ist ein unkompliziertes und dennoch recht variantenreiches Spiel für bis zu fünf Personen, das auch zu zweit gut spielbar ist. Erfunden hat es der Amerikaner Alan R. Moon, der u. a. mit „Elfenland“ ein „Spiel des Jahres“ (1998) kreierte und mit „Union Pacific“ schon einmal ein Eisenbahnthema sehr spiellaunig verarbeitete. Beide Spiele sind bei Amigo erschienen. Moon ist einer der vielproduzierenden Autoren. Heuer veröffentlichte erz. B. auch das Wüste-Gobi-Spiel „Oase“, Schmidt-Verlag. Unsere Frage: Welche Stadt, des Spielplans von „Zug um Zug“ aufscheinen, liegt südlicher: Los Angeles oder San Francisco?
Zug um Zug, Alan R. Moon, Days of Wonder, 2–5 Spieler, ab 8 Jahren, Spieldauer 30 bis 60 Minuten, ca. Euro 30,–.
Schicken Sie die Lösung bis 27. August an die Kirchenzeitung, Kapuzinerstraße 84, 4020 Linz, ein. Wir verlosen 1 Spiel „Oase“, Schmidt-Spiele.