Der Lebensmitteldiskonter Lidl senkte die Preise für zehn Eier von 99 Cent auf 79 (Größe L, Käfighaltung). Lidl hat außerdem kein österreichisches Ei mehr im Regal. Hofer zwar schon, aber auch dort wurde der Preis auf 79 Cent gesenkt. Die Preise setzen die Eierproduzenten sehr unter Druck, sagt der Bauernbund. Zu spanischer bzw. holländischer Importware meint Eierproduzent Franz Karlhuber: „Hier wird Tierleid importiert!“ Auf allen importierten Eiern müsste stehen: „Entspricht nicht den österreichischen Tierschutzstandards.“Hinweis: Jedes Ei muss gekennzeichnet sein: 0 für Bio, 1 für Freilandhaltung, 2 für Bodenhaltung und 3 für Käfighaltung.
Milch
Die Interessensgemeinschaft der Österreichischen Grünland- und Rinderbauern freut sich, dass die Hofer KG zugesagt hat, den österreichischen Rahmenbedingungen Rechnung tragen zu wollen. Hofer zahle Erzeugerpreise, die über dem deutschen Niveau liegen.
Guglhupf
Ludwig Schirm vom Bauernbund Eferding wehrt sich gegen die Bezeichnung „Bauern Guglhupf“ für eine Ware bei SPAR. Der Kuchen stamme aus einer Kuchenfabrik; Bäuerinnen verwenden keine Aromastoffe und Trennmittel (auf der Verpackung sind vier E-Nummern). Es fehlt außerdem das AMA -Gütesiegel; acht Wochen Haltbarkeit ist auch nicht frisch verkauft.
Wirtshaus
Die Oberösterreichische Jungbauernschaft stellt fest, dass die Österreicher heute kaum mehr essen als vor 50 Jahren. Die Lebensmitteltransporte aber haben sich vervielfacht. Es soll daher auf Produkte erzeugt in A geachtet werden, auch in der Gastronomie. Gäste sollen danach fragen.